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Die etwa 290 Mitarbeiter (Ende 2001) des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) beschäftigen sich mit der Erforschung unseres Sonnensystems. Schwerpunkte sind dabei die Sonne und der Sonnenwind, die Planeten sowie deren Monde, Kometen und Asteroiden. Ein weiteres Forschungsthema ist das sog. Weltraumwetter, d.h. Vorgänge im erdnahen Weltraum, die durch Teilchen oder Strahlungsausbrüche auf der Sonne ausgelöst werden. Zum Einsatz kommen neben bodengebundenen Teleskopen (z. B. auf Teneriffa) besonders Raumsonden. Die darauf montierten Messgeräte sind im Institut konzipiert, entwickelt und gebaut worden, häufig in enger Zusammenarbeit mit ausländischen Forschungsinstituten und Universitäten. Das Institut ist an zahlreichen Weltraummissionen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der amerikanischen NASA beteiligt. Mehr als ein Dutzend ausländische Gastwissenschaftler am Institut unterstreichen den internationalen Charakter der Forschungen. Das Institut unterhält ein Rechenzentrum sowie leistungsfähige Werkstätten und Labors mit High-Tech-Ausrüstung, in denen auch Lehrlinge ausgebildet werden. Geleitet wird das MPS von einem Direktorium bestehend aus Prof. Dr. Ulrich, R. Christensen und Prof. Dr. Sami K. Solanki (z.Zt. Geschäftsführender Direktor). Führungen durch das Institut für Gruppen sind nach Anmeldung bei Dr. Norbert Krupp (Tel. 05556 979 154), Dr. Birgit Krummheuer (Tel. 05556 979 462) oder Sibylla Siebert-Rust (Sekretariat für Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 05556 979 424) möglich. |
| Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS), Max-Planck-Straße 2, 37191 Katlenburg-Lindau, Telefon (05556) 979-0, Telefax (05556) 979240 |
Gewaltige Gasexplosion auf der Sonne, ein sog. "koronaler Massenauswurf", aufgenommen von dem Koronagraphen LASCO auf der Raumsonde SOHO, an dem das MPS maßgeblich beteiligt ist. Die sehr helle Sonnenscheibe wird bei dieser Aufnahmetechnik von einer Blende abgedeckt, um die nur schwach leuchtenden Gasmassen abzubilden.