30. Änderung des Flächennutzungsplanes, OT Berka – Aufstellungsbeschluss / Frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung

Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde Katlenburg-Lindau hat am 04.03.2021 (im Umlaufverfahren) die Aufstellung der 30. Änderung des Flächennutzungsplanes, OT Berka, gemäß § 2 I Baugesetzbuch (BauGB) vom 03.11.2017 (BGBl. I Seite 3634) in der zuletzt geltenden Fassung beschlossen. Gleichzeitig wurde die Durchführung der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß § 3 I BauGB sowie der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 I BauGB beschlossen.

Der Aufstellungsbeschluss wird hiermit gemäß § 2 I BauGB bekanntgemacht.

Der Planbereich befindet sich im Süden des Ortsteiles Berka östlich der Bundesstraße 241 und wird wie auf der als Anlage beigefügten Karte im Maßstab 1:5.000 dargestellt begrenzt.

Ziel und Zweck der Planung: Ausweisung einer Wohnbaufläche.

Gemäß § 3 I BauGB wird die Öffentlichkeit über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung sowie die wesentlichen unterschiedlichen Lösungen und die voraussichtlichen Auswirkungen der Planung öffentlich unterrichtet.

Die Planzeichnung mit Begründung ist zur Unterrichtung und Erörterung

vom 26.04.2021 bis einschließlich 25.05.2021

in der Gemeinde Katlenburg-Lindau, Bauamt, Zimmer 5, Bahnhofstraße 6, 37191 Katlenburg-Lindau, während der Sprechzeiten

Montag bis Freitag 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr
außer Mittwoch auch 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr

nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung unter 05552/9937-17 (Herr Stitz) öffentlich zugänglich.

Interessierte können die Unterlagen außerdem auf der Homepage der Gemeinde Katlenburg-Lindau unter www.katlenburglindau.de/aenderungen-des-flaechennutzungsplanes einsehen.

Die Festsetzungen hinsichtlich Natur und Landschaft werden im Umweltbericht erläutert, der der Begründung als ihr gesonderter Teil beigefügt ist.

Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist nicht erforderlich.

Der Entwurf mit Begründung kann von jedermann eingesehen werden. Stellungnahmen können während der Auslegungsfrist schriftlich (zum Beispiel Briefpost, E-Mail, Fax oder in sonstiger Weise in geschriebener Form) oder mündlich während der Dienststunden zur Niederschrift abgegeben werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass Stellungnahmen, die nicht rechtzeitig abgegeben worden sind, gemäß § 3 II BauGB beziehungsweise § 4a VI BauGB bei der Beschlussfassung über den Bauleitplan unberücksichtigt bleiben können. Weiterhin ist eine Vereinigung im Sinne des § 4 III Satz 1 Nummer 2 des Umwelt-Rechtsbehelfsgesetzes (UmwRG) in einem Rechtsbehelfsverfahren nach § 7 II UmwRG gemäß § 7 III Satz 1 des UmwRG mit allen Einwendungen ausgeschlossen, die sie im Rahmen der Auslegungsfrist nicht oder nicht rechtzeitig geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können.

Katlenburg-Lindau, den 14.04.2021
gez.
Uwe Ahrens